Demo gegen die NPD-Veranstaltung in Wetzlar

Demo gegen die NPD-Veranstaltung in Wetzlar
Samstag | 24. März 2018 | 12:00 Uhr


Die Demo startet vom Hauptbahnhof Wetzlar und endet am Kundgebungsplatz Konrad Adenauer Promenade gegenüber der Stadthalle – dort ab 15 Uhr „Festival der Demokratie“:
https://www.facebook.com/events/1580955462025650/

Die Demo wird unterstützt durch Mucke von Black Jump und Fuck0Euro aus Marburg! Yeah!

Am 24. März hat die NPD eine Veranstaltung in der Wetzlarer Stadthalle angemeldet. Sie will dort ihren Landtagswahlkampf starten, dazu hat sie faschistsiche Redner aus dem ganzen Bundesgebiet eingeladen. Im Anschluss wird ein Rechtsrock-Konzert mit einschlägigen Bands wie „Kategorie C“ und „Oidoxie“ stattfinden.

Schon in den letzten drei Jahren hat die NPD gemeinsam mit anderen Nazis in Wetzlar Aufmärsche organisiert, die überregionales Mobilisierungspotential hatten und verschiedene Strömungen vereinten. Wetzlar soll eine Schlüsselrolle in der neuen Vernetzung der rechten Szene einnehmen. Dazu versuchen sie regelmäßig ihren rassistischen Müll lautstark durch die Straßen zu schreien. Das letzte mal ist ihnen das – anders als in den Jahren davor – aber nicht gelungen, da sich ihnen viele hundert Menschen in den Weg stellten.

Um einer abermaligen Blamage zu entgehen haben sie, über die im Stadtparlament sitzende NPD, die Stadthalle gemietet. So haben sie sich einen Raum ohne Widerworte oder gar Gegenwehr geschaffen.

Die NPD steht mit ihrer rassistischen Hetze gegen unsere Interessen und für die Interessen der Kapitalisten. Denn Nazis versuchen uns zu spalten und gegeneinander auszuspielen. Sie behaupten, die „Ausländer“, „Asylschmarotzer“ und „Rapefugees“ seien Schuld an unseren Problemen. Probleme wie Wohnungsnot, vergammelnde Schulen, niedrige Löhne, Arbeitslosigkeit, Armut und sexuelle Gewalt gegen Frauen haben aber nicht erst die Geflüchteten hierher gebracht. Und tatsächlich betreffen diese Probleme uns alle – unabhängig von unserer Herkunft.

Nur wenn wir uns zusammen für den Kampf um ein besseres Leben organisieren, werden wir erfolgreich sein. Und Nazis stehen dabei definitiv auf der anderen Seite.

Deshalb:

Deshalb: Unsere Waffe heißt Solidarität! – Gemeinsam gegen den Faschismus und seine kapitalistischen Eltern!